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Die eigene Wohnung gewinnt im Alter zunehmend an Bedeutung. Der Wunsch, in der gewohnten Häuslichkeit zu bleiben, nimmt mit steigender Hilfsbedürftigkeit zu. Da es aber oft an einem geeigneten pflegefreundlichen Umfeld in der direkten Nachbarschaft fehlt, kann schon ein geringer Hilfebedarf von betagten Menschen zum Umzug in ein Betreutes Wohnen oder sogar zu einem dauerhaften Heimaufenthalt führen. In der Regel befinden sich diese Einrichtungen aber nicht in ihrer gewohnten Nachbarschaft. Die Menschen verlieren beim Fortziehen ihre sozialen Kontakte, die sie in der Regel über Jahrzehnte aufgebaut haben.
Damit es soweit gar nicht erst kommt, hat die Wohnbau Lemgo Quartierskonzepte mit Nachbarschaftshilfezentren für ihre Siedlungen entwickelt, die den Mietern auch bei Pflegebedarf, ein möglichst langes weitgehend selbstständiges Wohnen in den eigenen vier Wänden ermöglichen.


Was ist das eigentlich ein Nachbarschaftshilfezentrum? Warum kann dadurch ein Wegziehen von betagten Menschen aus ihrer gewohnten Umgebung verhindert werden?

Stellen Sie sich doch einfach einmal eine kleine Siedlung mit Mehrfamilienhäusern aus den 50-er Jahren vor. In den Wohnungen leben eine große Anzahl von allein stehenden Frauen mit einem Alter zwischen 65 und 85 Jahren. Im Rahmen der gesamten Modernisierung des Quartiers baut die Wohnbau Lemgo eines der zehn Siedlungshäuser zum Pflegestützpunkt um. Dieses Wohngemeinschaftshaus wird 24 Stunden von uns (Pflegedienst zuhilfe) betrieben und bietet damit den restlichen Bewohnern der umliegenden Häuser rund um die Uhr Versorgungssicherheit, ohne dafür einen Cent bezahlen zu müssen. Ambulante Pflege, kleine Hilfen, Notrufe oder Mittagessen können dann buchstäblich aus dem Wohngemeinschaftshaus von nebenan bezogen werden.
Nur bei Abruf solcher Leistungen fallen Kosten für die Bewohner in der Mietwohnungen an. Zusammen mit den individuell durchgeführten Wohnraumanpassungen können Mieter auch mit einem höheren Grad an Hilfebedürftigkeit in ihren eigenen Wohnungen bleiben.


Aber was passiert, wenn eine Pflege in den eigenen vier Wänden nicht mehr möglich ist?

Der Pflegestützpunkt wurde in enger Absprache zwischen der Wohnbau Lemgo und uns auf die Bedürfnisse älterer und hilfsbedürftiger Menschen baulich angepasst. Die Badezimmer sind alle behindertengerecht ausgebaut worden. Sie verfügen über bodengleiche Duschen, erhöhte Toiletten, rollstuhlunterfahrbare Waschplätze und absenkbare Spiegel. Das Erdgeschoss ist über eine Rampe komplett barrierefrei zu erreichen. Das ganze Haus verfügt über ein Notrufsystem. Dadurch bietet das Haus mindestens acht pflegebedürftigen Menschen, die eine umfassende rundum 24 Stunden Versorgung benötigen, eine echte Alternative zur klassischen Heimunterbringung. Die Menschen müssen zwar aus ihren Wohnungen ausziehen, aber nicht die vertraute Nachbarschaft verlassen. Dadurch verliert der Umzug für die Pflegebedürftigen viel an Schrecken.

Sind Sie interessiert und wollen mieten?

Rufen Sie uns an - wir beraten Sie gerne und geben auf alle weiteren Fragen Antwort.

Wohngruppe direkt:
Fon. 0 52 22. 98 33 31 (Britta Zimmermann)
email: zuhilfe@sad-lippe.de

und bei der Wohnbau Lemgo:
Fon: 0 52 61. 25 99 31 (Andreas Riepe)
email: riepe@wohnbau-lemgo.de